Ein Waldausflug ist immer etwas Besonderes – frische Luft, das Rascheln der Blätter und das Gefühl, mitten in der Natur zu sein. Doch dieser Ausflug war mehr als nur ein Spaziergang:
Die Kinder der 3. Klassen erlebten den Wald mit allen Sinnen.
Zu Beginn suchte sich jedes Kind einen stillen Platz, um einfach nur zu hören. Schon nach kurzer Zeit wurden die Geräusche des Waldes deutlicher – das Zwitschern der Vögel, das Rauschen des Windes in den Baumkronen und das Knacken von Zweigen.
Danach ging es auf eine spannende Suchaktion nach versteckten Gegenständen im Wald. Dabei entdeckten die Kinder viele interessante und leuchtende Dinge, die Frau Pokorny im Gestrüpp verteilt hatte.
Ein besonderes Erlebnis war die Übung, blind einen Baum zu ertasten. Mit verbundenen Augen fühlten alle die raue oder glatte Rinde und spürten, wie unterschiedlich jeder Baum ist. Später versuchten sie, „ihren“ Baum wiederzufinden – gar nicht so einfach!
Aufmerksam hielten die KInder auch nach Tierspuren Ausschau. Dabei fanden sie angenagte Tannenzapfen, die vermutlich von Eichhörnchen stammten, und Kratzspuren an Baumstämmen. Diese kleinen Hinweise erzählten Geschichten vom Leben im Wald, das man oft gar nicht bemerkt.
Zum Abschluss untersuchten die Kinder kleine Tiere mit Becherlupen. Ameisen, Käfer und Spinnen konnten so ganz genau betrachtet werden, bevor sie natürlich wieder vorsichtig in die Freiheit entlassen wurden.
Der Waldausflug war ein tolles Erlebnis – die Kinder haben nicht nur viel über die Natur gelernt, sondern sie mit allen Sinnen gespürt.
So wurde der Wald zu einem echten Abenteuerspielplatz voller Entdeckungen.



